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Kosten und Erlöse je Untersuchung aus Ihren Daten ableiten

Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung ist nur so belastbar wie die Daten, aus denen sie entsteht. Diese Seite beschreibt das Handwerk dahinter: welche Quellen zusammengeführt werden, wie sie verknüpft und geprüft werden und wie aus ihnen die Kennzahlen der Seite Kosten und Erlöse je Gerätestunde entstehen.

  • Abrechnungsexporte: abgerechnete Ziffern je Untersuchung, Kostenträgergruppe (GKV, PKV, Selbstzahler, Berufsgenossenschaft), Kennzeichnung budgetgebundener und extrabudgetärer Leistungen – pseudonymisiert
  • RIS-Exporte: Untersuchungsart, Gerät, Standort, geplante Slotlänge, Statuszeitpunkte
  • Modalitätszeitstempel: die tatsächlich belegte Gerätezeit statt der geplanten
  • Kostendaten aus Buchhaltung oder Controlling, auf Wunsch bereits aggregiert
  • Volumenmitteilungen Ihrer KV und die Regeln des geltenden Honorarverteilungsmaßstabs, soweit relevant (siehe RLV und QZV erklärt)
  1. Verknüpfen: Abrechnungszeilen, RIS-Fall und Modalitätszeitstempel werden über pseudonymisierte Schlüssel zusammengeführt. Wo eine Zuordnung nicht eindeutig ist, wird das ausgewiesen statt geschätzt.
  2. Belegungszeit bestimmen: Raumzeit und Scanzeit werden getrennt ausgewiesen, Wechselzeiten anteilig zugeordnet. Uhrzeitabweichungen zwischen Geräten und manuell gesetzte RIS-Status prüfen wir ausdrücklich.
  3. Kosten zuordnen: Gemeinsam mit Ihnen legen wir fest, welche Kosten direkt an die Gerätezeit gekoppelt sind und nach welchem Schlüssel Gemeinkosten verteilt werden. Der Schlüssel wird dokumentiert und ist jederzeit änderbar.
  4. Erlöse zuordnen: Je Untersuchung wird der Erlös nach Erlösquelle getrennt – budgetgebundener EBM, extrabudgetärer EBM, GOÄ. Für budgetgebundene Leistungen wird zusätzlich der Quartalsverlauf der Volumenausschöpfung nachgebildet.
  5. Streuung statt Punktwert: Weil die Untersuchungszeiten schwanken, entstehen Deckungsbeiträge als Bandbreite. Dargestellt wird zum Beispiel, in welchem Bereich 80 % der Untersuchungen einer Art liegen – die konkreten Werte kommen aus Ihren Daten.

Jede Analyse beginnt mit einem Befund zur Datenlage: welche Felder vollständig sind, wo Zeitstempel unplausibel sind, welche Untersuchungsarten zu selten vorkommen, um belastbar ausgewertet zu werden. Kennzahlen, die die Daten nicht hergeben, weisen wir als solche aus, statt sie zu glätten.

  • Dokumentiertes Kalkulationsmodell mit allen Annahmen, Schlüsseln und Datenquellen
  • Bericht zur Datenqualität mit den Einschränkungen, die für die Interpretation wichtig sind
  • Regelmäßige Aktualisierung, damit Änderungen bei Kosten, Vergütung oder Untersuchungsmix sichtbar werden

Die Kalkulation ist ein betriebswirtschaftliches Planungsinstrument und ersetzt keine steuerliche oder abrechnungsrechtliche Beratung.

  1. Analyse: Zusammenführen von Zeit-, Abrechnungs- und Kostendaten, Prüfung der Datenqualität und gemeinsame Festlegung der Kostenzuordnung.
  2. Bericht und Workshop: das dokumentierte Kalkulationsmodell, die Kennzahlen und ihre Einschränkungen, gemeinsam mit Ihnen durchgesprochen.
  3. Umsetzung (optional): Dashboard mit laufender Aktualisierung, wenn die Rechnung dauerhaft mitlaufen soll.

Die Ergebnisse fließen in die wirtschaftliche Terminplanung ein.